In der Gemeinde gibt es zwei Seniorengruppen, die sich regelmäßig treffen.
Unser Ausflug zum Spargelhof nach Beelitz-Schäpe. Und im Sommer laden wir zu einer Seniorenrüste ein.
Vor einigen Jahren waren wir auf der schönenInsel Mallorca, wo wir im Hotel Playa del Moro in Cala Millor an der Ostküste von Mallorca für eine Woche einzogen. Ausgezeichnetes Essen, warmes Hallenbad, Außenpool und der sandige schöne Strand direkt am Hotel lösten Begeisterung aus. Aber das schönste waren die Ausflüge kreuz und quer über die grüne Insel, auf denen wir unvergleichle Landschaften erleben konnten.
Z.B. im Nordwesten der Insel, in 410 m Höhe, liegt der malerische Ort VALLDEMOSSA.
Er ist berühmt geworden durch Fréderic Chopin und seine Lebensgefährtin, die Schriftstellerin Georg Sand, die den Winter 1838/39 hier verbrachten. In dem Kartäuserkloster komponierte er das bekannte “Regentropfen-Prélude”. Nach der Besichtigung der Klosteranlage mit Garten (s. Foto) bekamen wir als Abschluss ein kleines Chopin-Konzert geboten.
Aber auch die hochdramatische Landschaft im äußersten Norden, Formentor, hat uns begeistert. Tief stürzen die steilen Klippen ins Meer. Der Blick hinab vom “Mirador” auf der ersten Paßhöhe erzeugt auch bei uns eine Gänsehaut: nur nicht zu dicht an den Abgrund treten!
Sogar mit nostalgischen Zügen fuhren wir durch Mandel- und Zitrusplantagen. Auf einer der Fahrten, besuchten wir das Kloster Lluc und nahmen an der Abendmesse teil, zu der auch der berühmte Chor der Kloster-Singschule einige Choräle sang. Sonst kamen wir zur Abendandacht im “Konferenzraum” des Hotels zusammen, haben dort gesungen, gelesen, gebetet und die Tage vor- bzw. nachbesprochen. Es gäbe noch vieles zu erzählen, weil wir viel erlebt und genossen haben. Wir alle werden diese schönen Tage in Erinnnerung bleiben.
Die zweite Seniorenfreizeit fand im neueröffneten Haus der Ev. Bildungsstätte Schwanenwerder statt. 14 Damen und unser Pfarrer Sedler trafen am 4. Juli bei herrlichem Sommerwetter dort ein. Die vollständig sanierte Villa befindet sich inmitten eines riesigen Parks mit ganz altem Baumbestand. Dieser ist von einem Schüler Lennès entworfen worden und liegt direkt am Ufer des Großen Wannsees. Untergebracht waren wir in schönen Einzelzimmern im gegenüberliegenden Gästehaus, in dem wir auch abwechslungsreiche, schmackhafte und gesunde Kost einnahmen.
Der laue Sommerabend lud uns bei untergehender Sonne am Ufer des Sees zum Verweilen ein. Hier fiel alle großstädtische Hektik von einem ab.
In der Nacht aber kam starker Regen auf, der leider auch die nächsten Tage anhielt, bei uns aber keine Langeweile aufkommen ließ. Mit Lesungen, Gesang und Spiel waren die Abende gut ausgefüllt und Andachten gaben uns geistliches Rüstzeug für den kommenden Tag.
Auf Schwanenwerder befindet sich auch die Liebermann-Villa, die er 1909 errichten ließ. Max Liebermann (1847-1935) gilt durch sein Werk und seine kunstpolitische Tätigkeit als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen deutschen Malerei. Nach 1933 wurde Liebermann von den Nationalsozialisten verfemt, und er starb einsam und verbittert. 1940 wurde seine Witwe zum Verkauf des Anwesens an die Reichspost gezwungen. Heute ist die Liebermann-Villa der Bevölkerung wieder zugängig und soll im Spätherbst als Museum eröffnet werden.-unternahmen vom Großen Wannsee aus eine 7-Seen-Rundfahrt, schipperten über den Kleinen Wannsee, Pohle-, Stölpchen-, Griebnitzsee, Glienicker Lake sowie Jungfernsee. Im Blickfeld hatten wir auch die Sakrower Heilandskirche, Nikolskoe und die Pfaueninsel. Unser Aufenthalt neigte sich dem Ende entgegen. Noch einmal nahmen wir Abschied am Gestade des Sees, noch ein köstliches Mahl, dann ging es zurück in heimatliche Gefilde in der Hoffnung, dass es nicht der letzte Besuch in Schwanenwerder sein möge.
Für den kommenden Sommer haben wir wieder einmal das “Haus der Stille” am Kleinen Wannsee vorbestellt.



